Catwalk

Wer sein Kätzchen liebt, baut ihm einen Kletterbaum

Was freut Katzen mehr als ein flauschiges Fellbällchen zum Spielen, ein warmes Kuschelplätzchen zum Schlafen und ein gutes Fresschen zusammen? Genau – ein Katzenkletterbaum.

Zu kaufen kriegt man meist plüscherne Ungetüme in den seltsamsten Farbkreationen. Fast könnte man meinen die Designer dieser Kratzbäume trafen ihre Musterwahl in einem psychodelischen Wahnanfall.

Die Kaufversion wird in kleinen Einzelteilen geliefert, oder aus dem Geschäft in umständlichen Kartons verpackt nach Hause geschleppt. Das Zusammenstellen der kätzischen Trainingseinheit birgt so manche Tücke und besonders ärgerlich wird es, wenn der Kletterbaum in einer Altbauwohnung residieren soll. Die Kletterbaum-Konstrukteure denken nämlich leider nur in Neubaudimensionen, sodass die im Altbau aufgestellte Katzenfreude die Wohnzimmerdecke nicht einmal annähernd streift. Umso spaßiger für Frau Katz, denn beim Erklettern schwankt der Baum wie sein Pendant en nature fröhlich nach allen Richtungen hin und her.

Auch in meinem Altbau-Wohnzimmer thront eine schwankende, plüscherne Geschmacksverirrung.

Das können wir doch besser?! Um der optischen Abscheulichkeit zu zeigen wo der Design-Gott wohnt, aber vor allem um Frau Katz mehr Klettermöglichkeiten bieten zu können, konstruierten mein Freund P und ich einen Kletterbaum der ausgesprochen hübsch ins Wohnzimmer passt.

P zeichnete einen millimetergenauen Plan, rechnete jeden Nagel ein, den wir zum Bau benötigten, und ab ging’s in den hiesigen Baumarkt. Drei gleich lange Bretter gekauft, daheim eines für die Treppchen zugeschnitten, Teppichfliessen draufgepasst, zusammengezimmert, an Kasten und Wand fixiert … und fertig war das Konstrukt, das schon in den ersten Bauphasen von Frau Katz begeistert aufgenommen wurde.

Aufgrund der kätzischen Freudensbekundungen bastelten wir Frau Katz noch eine weitere Kletterkonstruktion — ich getrau es ja kaum laut zu sagen — im Schlafzimmer. Diese Konstruktion führt an der kompletten Breitseite einer Wand über den Türbogen hin zum Schlafzimmerkasten, wo Frau Katz ein wahres Kuschelparadies ihr eigen nennt. Als besonders Zuckerl haben wir einen Teil dieses Klettergerüsts als Challenge eingebaut: ein hin- und herschwankendes Brett, auf dem Frau Katz herumbalancieren kann. Da zudem ein weiterer Teil dieses Kletterbaums wie ein Laufsteg für Casting-Beauties aussieht, habe ich ihn auch so beschriftet:

Frau Katz am Catwalk

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15 Kommentare zu “Catwalk”

  1. hat du ein Bild vom ganzen Katzenwunderteil Kipet?

    hoffentlich weiß das Frau Katz zu würdigen, was Frauchen und Herrchen für sie basteln!

    schönes WE

    liebe Grüße

    Ini

  2. @Ini: Ist ein bisserl schwer das ganze „Katzenwunderteil“ auf ein Foto zu kriegen. Und ich hoffe ja, dass Frau Katz zu schätzen weiß was wir hier für sie tun! 😉

    Dir auch ein schönes WE,
    Kipet

  3. Danke für Dein Lob, Kratzbaum-Profi, und willkommen auf meinem Katzentatzen-Blog!

    Von einem „Kratzbaum-Profi“ ein besonderes Lob! Frau Katz liebt auch diese selbst gebastelten Klettereinheiten und nutzt sie beinahe ständig – ein gutes Training für meinen Stubentiger. 🙂

    LG Kipet

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