Frau Katz und ihr arbeitendes Frauchen

Der Arbeitsalltag hat sich wieder eingespielt – auch für Frau Katz

Anfänglich war’s nicht so easy mit meiner Katzendame, als ich sie wieder daran gewöhnen musste, dass Frauchen unter Tags nicht mehr zum katzendienstlichen Sklaventum ständig zur Verfügung stand. Doch da sie mein Arbeitengehen ja schon von früher kannte, gewöhnte sich Frau Katz auch bald wieder an diese Unannehmlichkeit.

Großer Pluspunkt: Meine Arbeitszeiten sind äußerst katzenfreundlich. Vier Stunden pro Tag darf ich in netter Kollegenschaft meinen Dienst schieben. 

In dieser Zeit legt Frau Katz ihren Tagesschlaf ein. Vier Stunden pennen, sich ausruhen, es sich gut gehen lassen, ohne ständig von Frauchen mit Streichel- und Krauleinheiten belästigt zu werden hat auch was für sich. Denke ich, denkt sie, meine Frau Katz.

Wenn ich gehe, tröte ich ein freundliches „Baba Schatzi.“
Wenn ich komme rufe ich schon vor meiner Haustüre, noch bevor der Schlüssel im Schloss steckt, leise nach meiner Katzendame. Das „Hallo“ ist riesig. Freudige Begrüßungsrituale werden durchgeführt. Danach geht’s raus in den Gang, und wenn’s nicht allzu kalt ist, auch schon wieder in den Hinterhof. Inzwischen köchelt Frau Katzens Dinner am Herd fröhlich vor sich hin. Sind wir genug im Haus herumstrawanzt, ist das Hühnchen meistens schon fertig – was folgt ist die Raubtierfütterung meiner Katzendame. 

Gleich im Anschluss sind Spieleinheiten angesagt. Ohne die brauch ich mich gar nicht erst zum Laptop setzen. Bällchen schupfen, Frau Katz springt danach, verstecken spielen, hinterher jagen, Frauchen im vollen Galopp anspringen …

Sind Frau Katzens Bedürfnisse befriedigt, darf ich mich an den Laptop setzen. Na ja, heute ist sie auch nicht sehr gnädig, meine Frau Katz, denn kaum tippse ich ein bisschen rum, maukt und maunzt sie im Hintergrund das halbe Haus zusammen. Meine Katzendame ist eine laute Maunzerin. Leise tun wir eigentlich nichts. Nicht einmal das Katzenklobenutzen geht leise vonstatten. Da wird lauthals angekündigt was denn da nun auf mich zukommt – an Düften. 

So ist das halt, mit Katzen und ihren Frauchens. 🙂

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4 Kommentare zu „Frau Katz und ihr arbeitendes Frauchen“

  1. uiii

    schön, wieder eine Geschichte zu lesen!
    und gleich eine, wo man so schön grinsen muss/ darf!

    schreib weiter solche tollen Geschichten/Wahrheiten über Frau Katz

    liebe Grüße

    Ini

  2. Danke, Ini, für die Blumen! 🙂
    Ich komm halt momenan leider ein bisserl wenig zum Schreiben, weil ich den ganzen Tag über schreibe … daher … irgendwann steht einem der Kopf und man kann das Kastl nimmer sehen. *seufz*

    Aber ich gelobe Besserung! 😉

    Ganz liebe Grüße auch von Frau Katz,
    Kipet!

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