Grumpy old cat

Hausfreund Chichi … allein zu Haus!

Frau Katzens Hausfreund Chichi zählt schon satte 19 Lenze. Chichi ist ein stattlicher, großer, schwarzer Perserkater. Ein bisschen eingenwillig, mürrisch. Wie halt so ein alter Herr sein kann: a grumpy old cat, eben!

Doch nicht nur Chichi gehört schon zu den Methusalems in unserem Mietshaus, auch sein Frauchen hat sage und schreibe 90 Jahre am Buckel. Die Dame ist nach wie vor ziemlich auf Draht, erzählt mir immer wieder von „ihre durchdraht’n Nächt'“, von der Zeit, als sie noch gearbeitet hat und als Gardrobiere im Burgtheater mit Österreichs VIPs auf gutem Fuß stand. Sie sagt oft, sie „wollt’s immer wie da Muliar moch’n!“ Eine letzte Vorstellung und dann der Abgang. Aber da ist ja noch Chichi, ihr Leben, ihr „Herzipinki“. So lange es den Kater gibt, wird die alte Dame um jeden Tag kämpfen. Und sie schlägt sich wacker.

90 Jahre ist die Chichi-Mami also alt. Und wie’s nun mal so ist, musste sie letzten Sonntag ins Spital. Eine Notoperation. Der Dame geht’s heute gut und sie kann bald wieder nach Hause, doch gern ist sie nicht ins Krankenhaus gegangen, denn „wer passt da auf’m Chichi auf?“

Logisch – wir Katzenmamis müssen zusammen halten. Seit letzten Sonntag tun wir – Frau Katz und ich – bei Chichi katzensitten. Ja, richtig gelesen. Auch Frau Katz passt auf ihren Hausfreund auf. Wir besuchen ihn mehrmals täglich, bleiben eine Stunde, lenken Chichi vom Alleinsein ab, füttern ihn, streicheln ihn … Meist wird ihm dieses Aufgebot an Besuchern dann doch zu viel und er wehrt Frau Katz schon mal mit einem kleinen Prankenhieb ab. Doch Frau Katz gibt nicht auf, schleicht sich – als Eindringling in Chichis Reich – immer wieder an ihren Hausfreund ran und lockt ihn aus der Reserve.

Wollt Ihr sehen, wie Chichi ausschaut? Bitte sehr, diesem Wunsch schaffe ich gerne Abhilfe, denn Chichi ist trotz seiner 19 Jahre ein Bild von einem Kater!

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3 Kommentare zu “Grumpy old cat”

  1. ja, schaut schon ein bißl grantig und hoheitsvoll drein, der Chichi
    UND
    schwarze Katzen zu fotografieren ist gar nicht so einfach, gell?
    Meine Katze war auch schwarz und manchmal waren die Fotos eben nur schwarz und sonst gar nichts……..

  2. Hi Dagmar,

    stimmt genau, ein schwarzer Kater ist schwer zu fotografieren. Da genügen nur ein paar Millimeter weg vom optimalen Winkel, schon wird aus dem schwarzen Kater ein grauer. 🙂

    Chichi taut aber langsam auf. Immerhin darf ich jetzt schon zweimal über sein Kopferl streicheln.

    Ist halt nicht schön, den Großteil des Tages allein in der Wohnung zu sein … Frauerl ist jetzt auf Reha.

    Alles Liebe, Kipet

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