Frau Katz empfiehlt: Aristoteles

Dick King-Smith, schöpferischer Vater des tierischen Erfolgs „Ein Schweinchen namens Babe“, verfrachtete mit „Aristoteles“ ein niedliches Katzenleben zwischen zwei Buchdeckel

Dick King-Smith: "Aristoteles" / (c) amazon.de

Aristoteles – zum Reinriechen:

„Als Aristoteles noch klein war, wusste er nicht, dass Katzen – und natürlich auch Kater – neun Leben haben. Seine Mutter wusste das, klar. Aber, dachte sie, das werde ich ihm nicht sagen. Er ist so schon ein Tunichtgut und Naseweis, viel wilder als seine Brüder und Schwestern, ein richtiger kleiner Frechkatz!“ …

Derart niedlich in ein kleines Katzenkinderleben eingeführt, muss man einfach weiterlesen. Kater Aristoteles erlebt in dieser Geschichte spannende und brandgefährliche Abenteuer, sodass seine neun Katzenleben in großer Gefahr sind schnell aufgebraucht zu werden. Sein Glück, dass Neo-Frauchen Bella Donna, ihreszeichens gute Hexe, ihrem neuen Lebenskaterchen viel Nachsicht und Weisheit entgegenbringt.

Dick King-Smith:
Der Autor dieses herrlichen Katzenabenteuers, Dick King-Smith, lebte lange Zeit im britischen Gloucestershire. Er arbeitete zwanzig Jahre als Milchbauer, dann als Lehrer und begann Tiergeschichten zu schreiben. Seine erfolgreichste Geschichte kennt (wahrscheinlich) jeder Mensch auf diesem Globus: „Ein Schweinchen namens Babe“. Heute lebt King-Smith in Bristol.

Frau Katzens Urteil:
Selten habe ich ein so liebevolles, herzerwärmendes Buch ge-mauk-t. Ein wunderbares Gutenacht-Geschichten-Buch für große und kleine Zweibeiner. Auch als Strandlektüre zu empfehlen, was ja ihr Dosis anscheinend auch gerne macht, wobei ich diese Sache mit dem Eincremen immer noch nicht versteh – wieso Ihr Euer (zugegeben nackiges) Fell unter eine Schicht Schmiere legen müsst, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben.

Ob dieses erschreckenden Gedankens lege ich gleich eine Katzenwäsche ein … Davor aber noch schnell meine Katzentatzen-Vergabe:

„Aristoteles“ bekommt sensationelle 4 von 3 Katzentatzen ge-mauk-t! Diese Extra-Katzentatze hat sich das Buch  eindeutig verdient!

Dick King-Smith (2005). Aristoteles. München: Piper Verlag GmbH. (Amazon-Link)

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