Neues von meiner Epi-Maus

Die gestrigen Untersuchungen haben ergeben, dass die internistischen Werte alle glänzend sind. Herz, Nieren, Leber etc. sind OK. Einzig der Eosinophilie-Wert ist ziemlich hoch (meine Frau Katz leidet am Eosinophilen Granulom). Dieser Wert wird nun mit Cortison gedrückt.

Wegen der Epilepsie-Anfälle: wir warten den nächsten Anfall ab. Hat sie öfter als einmal im Monat einen Anfall, wird Frau Katzens Liquor untersucht. Hierfür wird sie von einem Fachmann der Wiener Vet-Uniklinik unter Narkose im Rückenmark und/oder Gehirn punktiert (*panikundmussmirdasnochüberlegen*). Danach wird sie auf Epilepsie-Barbiturate eingestellt. Sollten die Anfälle nicht so häufig stattfinden, rät meine Tierärztin von einer Behandlung mit Barbituraten ab.

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18 Kommentare zu „Neues von meiner Epi-Maus“

  1. Wenn du sie für die Punktion in Narkose ( Obacht, Epi-Katzen brauchen spezielle Narkosen) legen lässt, lass doch gleich noch ein MRT machen, dann hast du gleich alles abgeklärt mit nur einer Narkose! Ich hatte bei unserer Katze damals ( sie ist jetzt übrigens 15 Jahre und ansonsten topfit) vor der liquor Punktion ne Heidenangst aber es war die einzige letzte Möglichkeit alles bösartige auszuschließen und es ist ja alles gut gegangen. Allerdings berichten Menschen danach von unglaublichen Kopfschmerzen. Na ich drücke weiter Daumen und Katzi für deine Katz alle 18 Krallen!!!
    Nasenstups und liebe Grüße,
    Jule

  2. An der Uni Klinik kommt wenigstens ein FAchmann an Frau Katz ran, das ist schon mal gut.
    Gut dass du jetzt mal einen Plan hast.
    Ich hoffe es geht der Patientin gut, meine zwei Katern schicken Grüße und Knutscher 😉

  3. Besorg dir noch ne „Gummizelle“, sprich einen Karton den du bei einem Anfall über sie stülpen kannst! Unsere hatte einmal einen Rennanfall und ist blind gegen Tischbeine und Wände geknallt, ich musste damals versuchen sie festzuhalten aber das machte das ganze nicht besser…
    Liebe Grüße,
    Jule & Katzi (die gerade in ihrem lieblingskarton, gleichzeitig die Notgummizelle, sitzt und schnurrt)

  4. @Jule1: Das mit dem MRT hab ich mir auch überlegt. Ich denke, wenn sie Frau Katz in Narkose legen, machen sie das eh auf einmal. Ich möchte mich nur vorher mit dem Uni-Prof treffen und ihn gehörig ausfragen. Ohne Frau Katz. Ich möchte von ihm alles über Katzen-Epilepsie erfahren was er weiß – auch ein paar Tipps von ihm einholen. Dazu muss er mir die Pros und Contras bezgl. Punktierung erklären. Ich möchte genau Bescheid wissen bevor ich ihm meine Frau Katz anvertraue.

    Frau Katz saust mit einem Wahnsinnskaracho durch die Wohnung, wenn sie so einen running-fit-Anfall hat. Ich komme gar nicht dazu einen Karton über sie zu stülpen. Aber gelesen hab ich schon davon, dass man das machen soll. Gestern hatte sie wieder so einen Anfall und ich hab sie nach einer Minute durch die Wohnung sausen endlich erwischt. Da habe ich sie festhalten können – nur ganz sanft, damit es sie nicht noch mehr irritiert – hab ihr gut zugeredet, damit sie meine Stimme vielleicht hört und sich beruhigt. Dabei hat Frau Katz gekrampft, gezittert und gespuckt. Es ist schlimm dabei zuschauen zu müssen wie sich so ein kleiner Wutz quält und du kannst absolut nicht helfen…

    @Giftigblonde: stimmt, und ich möchte mit dem Fachmann gern Tacheles reden bevor er Hand an meine Frau Katz legen darf. So eine Liquor-Untersuchung ist nicht lustig und wie Jule1 schon sagt, eine „normale“ Narkose ist für Epi-Katzen gefährlich. Also checke ich erst einmal den Professor, dann darf er vielleicht meine Frau Katz behandeln…

    Danke Euch jedenfalls für die lieben Besserungswünsche!
    Baba, Frau Katz & Kipet

  5. Heißt das sie hatte schon wieder einen Anfall? Führst Du ein Anfall-Tagebuch? Ich habe immer alles aufgeschrieben und mit in die Tierärztliche genommen. Warte nicht zu lange mit den Untersuchungen, es gehen bei jedem Anfall Gehirnzellen kaputt und es schlaucht den kleinen Körper doch auch immens. Bei unserer wurden dann die Abstände zwischen den Anfällen immer kürzer und die Anfälle länger und schwerer. Du musst auch keine Angst wegen einer möglichen Gabe von Luminaletten haben, unsere Katze hat sich danach kein bischen im Wesen geändert und die Blutwerte sind ebenfalls nicht schlechter geworden! Es gibt jetzt auch neu ein Alternativ-Medikament zu den Luminaletten, das haben wir als Zusätzliche Gabe verordnet bekommen, ich habe es allerdings noch nicht gegeben weil es ihr derzeit auch so gut geht. Mir fällt nur gerade der Name nicht ein, schreibe ich Dir noch.
    Liebe Grüße, auch an die Pelzgurke,
    Jule

    1. Ja, Frau Katz hatte bereits ihren 3. Anfall seit Beginn vor eineinhalb Wochen. Das ist zu viel. Ich wollte sie heute Früh wieder zur TA bringen, doch da hat sie sich vor mir versteckt und „jagen“ mag ich sie auch nicht. Ich werde mit Frau Katz heute Nachmittag zur TA gehen und alles mit ihr besprechen. Ich möchte jedenfalls sofort mit den Tabletten beginnen, weil die Einstellung darauf eh auch wieder dauert und diese Anfälle wirklich kein Zuckerschlecken sind. Die TA hat mir auch einen Kontakt zur Vetuni Wien genannt, da möchte ich unbedingt schleunigst anrufen und alles genau checken. Das mit der Punktion ist mir nicht egal, das klingt schon recht deftig. Dazu kommt, dass Frau Katz in ihren Ruhephasen auch schon leicht zittert und zuckt, ohne dass sie einen offensichtlichen Anfall hat. Das ist ja keine Lebensqualität für sie. Das muss schleunigst besser werden….

      1. Achte darauf ob sie zwischendurch richtig schläft. Bei unserer Katze ist immer deutliches Zeichen darauf das die Anfälle wieder kommen, Unruhe, sie wandert dann viel durch die Gegend und ist recht „quakig“. Ich hatte dann immer den Eindruck das im Gehirn „Dauerfeuer“ ist, und sie nicht zur Ruhe kommen kann. Bei den Tabletten ist genaue Dosierung wichtig, Milligramm je Kilo und so. Du kannst sie Dir in der Apotheke zurechtschneiden lassen bis Du es selber raus hast. Mein Mann ist am Anfang immer in die Apotheke hier im Ort gegangen und sie haben ihn die Waage dort benutzen lassen, bis er es richtig einschätzen konnte wieviel er wo abschneiden musste. Unsere Katze wiegt 2,9 Kilo und bekommt morgens und abends je 6,5 milligramm (Luminaletten) am Anfang war es mal weniger, hat dann aber nicht mehr ausgereicht. Die genaue Einhaltung der Gabe alle 12 Stunden ist auch sehr wichtig, laß Dir nicht erzählen das eine Gabe alle 24 Stunden ausreicht, es muß ein exakter Medikamentenspiegel erreicht und gehalten werden. Aber wie ich Dich einschätze hast Du Dir das alles schon angelesen. ;o) Wenn Deine Katz gerne Leckerlis nimmt kannst Du versuchen die Tabs darin zu verstecken, bei unserer Katze geht das nicht und ich werfe ihr die Tabletten schön weit hinten in den Rachen, dann bin ich auch sicher das sie die Tab schluckt. Ist schon ein kleines Ritual das sie durchaus mag. Meistens kommt sie dazu pünktlich in die Küche, danach gibts natürlich immer eine kleine Leckerei, mal Butter vom Finger oder ein Malzbonbon für Katzen oder ich spiele wild mit ihr. Ich habe den Eindruck sie weiss das wir ihr damit helfen…
        Ich drücke Dir und der Katz GANZ FEST die Daumen dafür das ihr die Ursache, oder besser noch keine Ursache findet und es in den Griff bekommt!!!!
        Viele liebe Grüße und Nasenstupse von meiner Katze,
        Jule

      2. mir ist auch schon aufgefallen, dass ich am nächsten tag mit einem anfall rechnen kann, wenn sie wieder rummarschiert und wenig schläft. das tut sie heute leider wieder…

        ich komme gerade von meiner TÄ. wir haben kira (frau katz) wegen ihrer eosinophilie eine cortinsonspritze geben müssen, damit sich die horrenden eosinophilie-werte reduzieren. meine ärztin meinte, dass wir ihr die chance geben sollen mit dem cortison – ein wenig zeit hätten wir noch (sie meint, dass durchaus die eosinophilie mit ein grund für die epi-anfälle sein kann). hilft das cortison auch nix, kommt der experte von der VetUni dran. allerdings war meine TÄ wenig begeistert, als ich ihr von der häufigkeit der anfälle erzählte, mit der frau katz geplagt ist. auch die zwischendurchzucker haben sie enttäuscht….

  6. Ich denke wenn Katz die Neigung hat kann wahrscheinlich alles mögliche Krämpfe auslösen…auch dieser Eosinophilen Mist! Wäre schön wenn’s das ist und mit Kortison verschwindet, allerdings ist das für sich genommen auch schon blöd zu behandeln! Ich hatte da schon mal nach gegoogelt weil unser Katzi mal so stellen am Kopf hatte die das auch hätten sein können. Du kannst als Gummizelle auch einen Wäschekorb nehmen, der ist größer als ein Karton und du siehst was darunter los ist!

    1. Ich hatte heute einige schwere Stunden, mit viel Hysterie und Zweifel. (Du kannst eh alles weiter unten nachlesen.)

      Stimmt, die Geschichte mit der Eosinophilie allein ist schon Mist genug. Auf die Epi hätte ich gut und gern verzichten mögen…

  7. Hatte heute einen ganz schlimmen Durchhänger. Frau Katz hatte während der Schlafphase einige ganz schlimme Zucker und schon war meine Tapferkeit beim Teufel. Ich rief meine TÄ an, erklärte ihr die Geschichte mit den Auszuckern während des Schlafes, sie meinte, dass wäre schon sehr häufig und was ich tun will. Ich war für eine Untersuchung in der VetUni. Die TÄ meinte, sie würde am MO einen Termin für uns ausmachen. Danach sprach ich alles nochmals mit meiner Mutter durch. Sie meinte, wir sollten der TÄ und Frau Katz die Chance mit dem Cortison einräumen. Ich beruhigte mich wieder und schon war auch Frau Katz ruhiger geworden. Ihre Zuckungen waren zwar immer noch da, aber viel weniger stark und weniger häufig. Ja, unsere Stubentiger bekommen mehr von unserer Hysterie mit als Dosi annimmt… Ich habe mich dazu entschlossen nochmals alles mit meiner TÄ zu besprechen.

    1. Ich habe gestern den ganzen Tag an euch beide gedacht und mir sorgen gemacht! Ich weiß so gut wie beschissen hilf- und ratlos man in dieser Situation ist. Und nicht weiß wie man dem Kätzchen helfen kann, wie man es richtig macht. Ich hoffe und kann mir gut vorstellen das die beiden Erkrankungen sich gegenseitig bedingen, bzw. die eine die andere hervorbringt deswegen ist die Überlegung der TÄ nicht verkehrt, in der Hoffnung dass das Kortison wirkt… Dein Trost kann solange sein das man und also auch Katz nix von den Anfällen mitbekommt. Und ja, ich war auch immer komplett Hysterisch aber wenn mein Mann und Katzi alleine waren ( er ist viel ruhiger als ich und gar nicht ängstlich) hatte das leider keinen Einfluss auf die Epi bei Katzi. Wie es auch sei, ich denke fest an Euch und wünsche ganz doll das es besser wird!!!!
      Viele liebe mitfühlende Grüsse,
      Jule

      1. Danke fürs an uns denken, Jule! Uns geht’s den Umständen entsprechend eigentlich ganz gut. Ich muss meine Hysterie in den Griff bekommen – was als Single mit Katze ein bisschen schwer ist, weil niemand da ist, der dich im Falle des Falles – oder auch mal zwischendurch – auf den Boden der Tatsachen bringt. Hier habe ich nun Abhilfe geschaffen: http://wp.me/pe4i9-10h 😉

        Und ein maukendes Dankeschön auch für die mitfühlenden Grüße!

        Frau Katz & Kipet

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