Der Blutergebnisse erster Teil

(c) http://www.toonsup.com/cartoons/untersuchung_beim_tierarzt
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Den Tierarztbesuch haben wir erfolgreich hinter uns gebracht. Frau Katz hat heute wertvolles Katzenblut lassen müssen…

Also so viel vorweg genommen: Lustig war’s nicht. Die Tierarztassistentin hat einen unbestechlich festen Griff gezeigt. Frau Katz – bewegungslos auf der Seite am Untersuchungstisch liegend, das linke Hinterhaxerl ausgestreckt, rasiert und angepiekst – hatte keine Chance zu entkommen. Das gab ein Gemauke und Geknurre, wie ich es von meiner Katzendame noch niemals gehört habe. Das Bild von Damien aus „das Omen“ kam mir unweigerlich in den Sinn. Mir sind die Tränen gekommen. Ehrlich. Sie tat mir unendlich leid, mein Mausepoops.

Die ersten Testergebnisse sind jedoch schon da. Die Innereienwerte kann meine Tierärztin gleich vorort auswerten. Den Nieren geht’s glänzend. Gott sei Dank!

Weniger fesch sind die Leberwerte. Barbiturate strapazieren die Leber. Da muss meine Frau Katz jetzt für eine Weile ein grausig riechendes (und nach Vorwarnung der Tierärztin wenig schmackhaftes) feinpulvriges Etwas schlucken. Eine Messerspitze am Tag im Futter versteckt. Bin gespannt für wie dumm die Medikamentenhersteller Katzen halten, sprich, ob’s Frau Katz einfach schluckt oder streikt und das Futter verweigern wird.

Wie das Barbiturat selbst vom Katzenkörper angenommen wird, das wird ein externes Labor herausfinden. Näheres hierzu erfahren wir am Donnerstag. Ich hoffe ja sehr, dass wir die Dosis, auf die meine Frau Katz jetzt eingestellt ist, beibehalten können…

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6 Kommentare zu „Der Blutergebnisse erster Teil“

  1. Ah da ist ja schon der Bericht.
    Ich kanns mir vorstellen dass du mitgelitten hast, wahrscheinlich hats dir mehr wehgetan als der armen Frau Katz. Wenigstens sind die Werte ok.

    Nicht gut ist das mit den Leberwerten, hoffe das Mäusli frisst das Zeugs das ihr untergejubelt werden soll. Ist ja nur gut für sie.

    Liebe Grüße an euch!

    1. Ja, ich habe schrecklich gelitten. Wahrscheinlich mehr als Frau Katz, die ziemlich angepiekst war weil sie so fest gehalten wurde. Das ist sie ja nicht gewohnt und würde es sich unter allen Umständen verbitten!

      Das Pulver, das die Leberwerte wieder auf Draht bringen soll riecht wirklich grausig. Aber ich hoffe, wir können meinen Mausetiger überlisten…

      Danke für die Anteilnahme, Giftigblonde!!!!
      Und Euch noch einen wunderbaren Abend!

  2. Katz‘ sei Dank sind Frau Katz‘ Werte in Ordnung und die Leberwerte bekommt ihr doch auch wieder in den Griff!?!?!?
    Ich kann mir gut vorstellen, wie es beim Tierarzt abgelaufen ist. Ich hasse es beim TA sein zu müssen und wenn der dann auch noch mit so ’ner doofen Aua-Nadel kommt…nee…Krallen raus und kräftig zulangen. Naja aber so einfach ist’s dann auch net, leider. Unser TA ist nämlich ganz schön gewitzt. Jedes Mal gelingt es ihm doch tatsächlich, mich zu piecksen. Bah…ich hass‘ das!

    Schnurrige Grüße
    Mikesch

    1. Süß, der Mikesch. Kann mir vorstellen, dass er ein toller Frau-Katz-Verteidiger beim Tierarzt wäre! 😉 🙂

      Meine Frau Katz lässt sich das Pieksen eigentlich ganz gut „gefallen“ (klaro, lieber wär’s ohne all diesem Stress). Aber die TA-Assistentin, die diesmal dabei war, die hatte einen wirklich festen Griff. Slebst die Tierärztin mahnte zur Lockerung, weil sonst kein wertvolles Katzenblut in die Proberöhrchen geflossen wäre! Nein, das war nicht lustig für meine Tigerdame!

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