Genug ist genug!

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Frau Katz und die Katzenmami sind vom heutigen Straßenlärm wirklich angenervt!

Also jetzt reicht’s aber schön langsam! Was ist das heute für ein lauter Lärmtag? Zuerst läutet mich – wie an jedem anderen Tag – der Handywecker aus den schönsten Katzenträumen, sodass die Katzenmami regelrecht aus dem Bett und ins Badezimmer stürmt, dort in irgend einer Pillendose rumkramt, eine Pille geheimnisvoll und so „überhaupt nicht“ für mich sichtbar vor mir in der Hand versteckt, damit in die Küche schlurft, meine heißgeliebte Thunfischpasta aus dem Kühlschrank raus holt, das Pulver da drin versteckt und mir so meine Epi-Pulver verabreicht.

Und kaum versinken wir beide fröhlich in Mamis Bett gekuschelt wieder im Träumeland werden wir von der Straße aus Handygesprächs-technisch zwangsbeglückt, lauthals – egal ob uns der Inhalt des Gesprächs interessiert oder nicht: „Wos? A Semm’l? I Wü a Leberkassemm’l oder a Kasleberkassemm’l! Na ned ane. Sechse!“ Leberkässemmel. Oder Käseleberkässemmel. Um 7 Uhr 40 Früh. Wie kann mensch das runter bringen, um diese Uhrzeit? Es wird mir ein ewiges Rätsel sein, das sag ich Euch, meine Katzenfreunde!

Und jetzt der Oberhammer: Seit bald eineinhalb Stunden lärmt auf der Straße ein Abwasserwagen rum und pumpt und pumpt und pumpt, natürlich mit laufendem Motor. Direkt unter unserem Fenster. Die Katzenmami hat genervt sämtliche Fenster verschlossen.

Und ich darf wegen des Straßenlärms mit meinem dichten Katzenfell die Hitze ausbaden! Kein aus dem Fenster schauen, kein leises Lüftchen, das die sommerliche Hitze unterbricht. Nada.

Die Welt ist nicht gerecht! Miau!

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8 Kommentare zu „Genug ist genug!“

    1. Manchmal haben Katzen einfach einen mega-doofen Blick drauf. Hier schaut Frau Katz ein bissl erschreckt in Richtung offenes Fenster und wundert sich, wieso mensch so laut telefonieren muss…?! 🙂

      1. Geräusche vom Umblättern einer Buchseite machen Frau Katz nicht kirre. Dafür viele andere Dinge, wie zB. wenn die Katzenomi via Skype anruft. Da stellt sie sämtliche Härchen auf und macht einen „ich-bin-eine-große-Katze-Buckel“. 🙂

  1. Liebe Frau Katz‘
    Die Dosies meinen wirklich immer wir würden die Medizin, die sie uns heimlich wie sie meinen unter ’s Futter mischen, nicht sehen. Dabei hat Katz‘ solche Dinge schon lang‘ im Visier und weiß was passiert.
    Und der Straßenlärm ist sicherlich etwas ganz Furchtbares, gerade auch, wenn Frau Katz‘ mit Mama noch im Bett kuscheln mag. Von Straßenlärm hab‘ ich aber keine Ahnung muss ich sagen, denn wir wohnen fernab der Hauptverkehrsstraße…

    Schnurrige Grüße
    Mikesch

    1. …und dabei bemühen wir Dosis uns doch so sehr unangenehme Pulver & Co für unsere Samtpfoten so unmerklich wie möglich zu verabreichen. Hach, da machen wir’s Euch Katzentieren einfach niemals recht, nicht wahr? 🙂

      Der Neid könnt einem fressen, lieber Mikesch, wenn wir so lesen, wie herrlich Du im Grünen wohnst. Und einmal mehr sagt hier Frau Katz: Die Welt ist nicht gerecht! Miau! 😉

      Alles Liebe nach Mikeschhausen! 😉

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