Hundsgemein: Wieder ein Trichter!

trichterMomentan ist Fortuna uns einfach nicht gewogen. Heute Morgen entdeckte ich am hinteren Rückenende von Frau Katz, ganz in Schwanznähe, ein paar ungewöhnlich große Krätzen. Natürlich wurden wir sofort bei unserer Tierärztin vorstellig.

Was soll ich sagen… Meine arme Katzenmaus hat sich binnen kürzester Zeit ein gigantisches Ekzem am Rücken „zugelegt“. Das Fell meiner Tigerin wurde abgemäht, das Ekzem behandelt und der Schorf so weit wie möglich entfernt. Am Schluss bekam Frau Katz noch eine Wundsalbe drauf gepappt und ein Antibiotikum gespritzt.

Mir wurde aufgetragen, Frau Katzens Ekzem zweimal täglich mit der Wundsalbe einzuschmieren und ihr zusätzlich in den nächsten vier Tagen ein Kortisonpulver täglich zu verabreichen. Dazu sollte ich ihr wieder ihren Trichter überstülpen, damit sie sich nicht mehr leckt.

Es ist ein Wahnsinn. Meine arme Katzenmaus lässt einfach nichts aus. Noch mehr Pulver, noch mehr Unannehmlichkeiten für meinen Felltiger.

Die Geschichte mit dem Trichter hatte Frau Katz als alte Trichter-Trägerin  sofort wieder heraus. Gekonnt springt sie auf Sesseln, belegt ihren Katzenbalkon, frisst aus ihren Schüsselchen und das Katzenklo hat sie auch gerade eben erfolgreich benutzt – sprich, sie hat es geschafft trotz Trichter nicht daneben zu donnern. 😉

Sie ist eine wunderbare Katze. Die beste Katze der Welt, wie meine Nichte immer zu sagen pflegt.

Trotzdem: Es ist manchmal wirklich zum Verzweifeln…

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8 Kommentare zu “Hundsgemein: Wieder ein Trichter!”

    1. Ja, das ist sie. Sie tut mir wirklich sehr leid, meine Frau Katz. Ich hoffe jetzt wieder, dass das Ekzem eventuell Schuld am Fellrollen meiner Katzendame ist und dass sie gar nicht das RSS hat… Also ein bissl Daumendrücken von allen Frau Katz-Fans könnt da schon helfen! 😉

  1. Oh. Aber eine schöne Katze entstellt nichts; nicht mal dieser doofe Trichter! Mir blieb so ein Teil bis jetzt ja erspart! Ich hoffe, dass Du ihn nicht allzu lange brauchen wirst, liebe Frau Katz‘.

    Schnurrige Grüße
    Mikesch

    1. Ich fürchte ein paar Tage wird mein Katzenschatz den Trichter schon tragen müssen. So traurig es ist, aber diese Situation ist Frau Katz nicht unbekannt. Ihren ersten Trichter bekam sie bereits im zarten Alter von einem halben Jahr. Damals machte sich ihre Eosinophilie zum ersten Mal bemerkbar. Seitdem mussten wir den Trichter schon ein paar Male umschnallen. Klar, lustig ist das Teil nicht, aber es hilft Frau Katz beim Abheilen divserer unangenehmer Krätzekratzstellen… :-/

      Ganz besonders liebe Grüße von
      Frau Katz & Kipet

  2. Ach herrje, die arme Maus!!! Ich muss auch sagen, der Trichter entstellt sie wirklich nicht. Sie ist wie immer eine bildhübsche Katze!!!
    Aber das kann sie wohl nicht so richtig trösten, wenn sie wieder dieses olle Teil tragen muss.
    Und dass sich ein neues Ekzem gebildet hat, das ist überhaupt nicht gut!!! Wenn ich könnte, würde ich all diese doofen Sachen, unter denen sie leidet, einfach wegzaubern! Aber daran hast du sicher auch schon gedacht!
    Wie sie diese bösen Sachen wegsteckt, das ist schon bewundernswert. Sie ist wirklich eine wunderbare Katze!!!
    Sicherlich ist diese Situation nicht einfach für euch.
    Ich drücke beide Daumen, dass es ihr bald wieder besser geht.

    Liebe Grüße von
    Elke

    1. Wäre das schön, wenn wir einfach nur den Zauberstab schwingen müssten und alles wäre wieder gut. Das Ekzem, Elke, ist jedoch neu. So was hatte sie bislang noch nie. Woher es kommt, wissen wir nicht. Kann sein, dass das Rolling-Skin-Syndrom Frau Katz dermaßen zum Lecken angeregt hat, dass sie sich am Rücken wund geschleckt hat. Oder aber das Ekzem war vorher da, hat sie am Rücken dermaßen irritiert, dass das Fell zu rollen angefangen hat. Zweitere Möglichkeit wäre auf lange Sicht natürlich die „bessere“…

      Und ja, Frau Katz ist eine ganz enorme Kämpferin. Wir haben schon schlimmere Dinge durchgestanden. 🙂

      Alles Liebe,
      Frau Katz & Kipet

    1. Es wird sicherlich wieder gut. Nur ist’s schlimm Frau Katz beim Leben mit Trichter zuzusehen. Kann mir vorstellen, dass so was auch auf die kätzische Psyche niederschlägt… 😦

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