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Epi-Check beim Tierarzt

freudeLetzte Woche hatten wir den halbjährlichen Epilepsie-Check beim Tierarzt zu machen. Das tut man um die Wirkung der Epi-Pulver zu beobachten aber  vor allem um deren negativen Auswirkungen im Auge zu behalten: Barbiturate greifen Leber, Nieren und all die anderen Inneren Organe an und schon beim letzten Check waren die Leberwerte meiner Tigerin alles andere als rosig.

Deswegen bekam mein Fellmops von unserer Tierärztin diese grüne, bei meiner Katzendame extrem unbeliebte Pampe verpasst – Hepaguard-Cat von Ortho Vet.

Um’s kurz zu machen: „Ich habe feine Nachrichten“, freute sich unsere Tierärztin. „Das Phenobarbital liegt im unteren Bereich. Wir haben also einen großen Spielraum nach oben hin, sollte Kira (Frau Katz) wieder Anfälle bekommen. Aber auch die anderen Werte wie Nieren und Herz sind total normal. Und was mich besonders freut, die Leberwerte sind wieder im Normalbereich!“

Grund für die extreme Verbesserung dieser Werte soll eben jene grüne Pampe sein.

Na wenn das keine guten Nachrichten sind! Ich kann euch gar nicht sagen wie glücklich mich das macht!

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Unrund

unrundHeute geht’s mir nicht so toll. Meine Katzenmami sagt, ich habe das Rolling-Skin-Syndrom. Was auch immer. Es ist fürchterlich lästig. Ich fühl‘ mich einfach unrund. Miau!

Trotzdem wollte ich Euch zeigen, dass ich mich nicht unterkriegen lasse. Ich ziehe am Gang und im Hinterhof meine Runden, spiele ein bisschen und terminiere wie immer ganz brav meine Katzenfutterbeutelchen.

Und ja: Ich bin eine Kampfkatze und steh das durch!
Habt einen schönen Abend, liebe Katzenfreunde!

Tutto bene in Katzenhausen

wiederallespalettiMiauuu! Danke für Eure herzliche Anteilnahme, meine liebsten aller liebsten Katzenfreunde! Mir geht’s endlich wieder gut. Meine Katzenmami hat sich in den letzten Tagen große Sorgen um mich gemacht. Meck! Aber Maus sei Dank sind meine kleinen Zuckanfälle wieder Geschichte.

Wenn das Wetter so hundeelend schwül ist,  geht’s mir leider nicht so gut. Aber wer mag denn schon ein hundeelendes schwüles Wetter? Niemand. Eben. Also muss meine Katzenmami es einfach hinnehmen, dass ich mit meinem Körper ab und zu ein bisschen rum rumse. Basta und Mauk!

Good News!

goodnews
Ganz kurz gemeldet: die große Blutuntersuchung hat ebenfalls gute Ergebnisse gebracht. Frau Katzens Barbituratwerte liegen im glänzenden Mittel, somit sind wir Epi-mäßig auf einem guten Weg. Mit den Schlaf-Zuckungen muss ich also leben lernen.

Und auch von der Eosinophilie-Front gibt’s Entwarnung: Frau Katzens Werte waren noch nie so niedrig.

Jetzt gilt’s noch die Leberwerte wieder auf Vorderkatz zu bringen und alles wird so optimal wie nur möglich! Danke fürs Mitfiebern und Daumendrücken, liebe Frau Katz-Fans!

No news are good news…

nonews
Neues – oder eben nichts Neues von der Epi-Front: Momentan können wir einfach nicht klagen. Frau Katz verträgt anscheinend die Barbiturate hervorragend. Sie hatte seit einem halben Jahr keine Epilepsie-Anfälle mehr! Klar, ein paar Mini-Zuckungen zwischendurch finden leider immer noch statt – mal mehr, mal weniger. Und etwas müder als gewohnt ist sie auch, meine Maus. Aber als Katzenmami freu ich mich sehr darüber, wie gut es meinem Tigerchen geht.

Ein-, zweimal am Tag lasse ich Frau Katz durchs Stiegenhaus strawanzen und wir spielen oft Katzenfußball, will heißen: ich lasse Farfalle-Nudeln übers Parkett rutschen und Frau Katz jagt den nudeligen Katzenfußbällen mit großer Leidenschaft hinterher. Auch in den Hinterhof darf Frau Katz immer wieder gehen und nach Herzenslust schnofeln. Letztens war dort ein Vogelkadaver gelegen. Das war vielleicht spannend…

Auch die Katzenbalkonsaison haben wir vor drei Tagen wieder eröffnet. Leider war das Wetter in den letzten Tagen nicht berauschend und so musste Frau Katz den Vögeln durch verschlossenen Fenstern hinterher schauen.

Also von uns aus kann’s gern so weiter gehen! *3xaufholzgeklopft* 😉

Teach me to dance, will you?!

Mein Epi-Mutzbär hat Silvester grandios hinter sich gebracht. Ich hatte schon befürchtet, dass die Barbiturate aus meinem tapferen Tigerchen ein verschrecktes Mäuschen machen. Haben sie nicht. Und so konnten wir mit Alexis Zorbas ins Neue Jahr tanzen… 😉

Auf ein wundervolles – eben ein katzastisches – 2014 Euch allen und lasst den Griechen und die Griechin in Euch diesen Clip genießen!!!

Wenn’s zuckt, dann zuckt’s

News von meiner Epi-Maus: Frau Katzens Zuckungen im G’sichterl werden wieder häufiger. Sie finden noch nicht permanent statt, wie’s schon mal war, aber leider melden sie sich zurück.
Dazu kommen krampfartige Zuckungen ihrer Beinchen. Das ist neu. Das passiert Frau Katz zwar nicht allzu oft, ist aber trotzdem ein Zeichen, dass mit ihrer Barbituratgabe noch nicht alles im Lot ist.
Momentan belassen wir die Situation so wie sie ist.
Werden die Zuckungen häufiger, muss man mit den Barbituraten in die Höhe gehen…

Pulvergabe, die 2.

Bislang konnte ich die Barbituratpülverchen schön brav in einem Leckerli verstecken. Das Leckerli verlor über die letzten Tage aber immer mehr an Reiz. Kunststück wenn katz es zweimal täglich bekommt…

Heute Früh hat meine Zeze das Pulver-Leckerli endgültig verweigert. Also schnappte ich mir meine Maus, klemmte sie unter meinen linken Arm, öffnete ihr Mäulchen mit der rechten Hand und schmiss das Pulverteilchen kurzerhand in Frau Katzens Rachen – wie’s Profis machen zeigt der YouTube-Clip. (Danke, Jule, für den Link – muss das noch ein bissl üben, aber es wird schon werden!)

’s hat geklappt, aber: Ms. Cat was not amused…